Alles begann mit einem Trip

Und das vielleicht sogar in mehrerer Hinsicht. Zunächst schauen wir uns die Entstehungsgeschichte des Huxley Rare Genus Whiskey an.

Caroline Martin, Whiskey Union Master Blenderin liebt alte Bücher und die Geschichten, die sie erzählen. In ihnen zu stöbern hilft ihr den Kopf frei zu bekommen und ihre Kreativität anzuregen.

Die Geschichte des Biologen und Forschers Thomas Henry Huxley war für sie offenbar besonders Einflussreich, denn ihr verdanken wir diesen ungewöhnlichen Whiskey.

Dieser besagte Huxley, sah auf einer Amerikareise im 19.Jh. ein Tier, dass sich komplett seinem Sachverstand und seinem Verständnis entzog.

Es schien sich um eine Kreuzung aus Elch(Moose), Rotluchs(Bobcat) und Fischadler(Osprey) zu handeln. Diese vermeintliche Entdeckung ließ ihn nahezu verzweifeln, denn er fand einfach keine Beweise dafür, dass sein “Mobsprey” jemals von jemand anderem gesehen wurde als von ihm selbst.

Ob hier vielleicht auch schon Whiskey involviert war, oder andere bewusstseinsverändernde Genussmittel, ist nicht belegt.

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Der Mobsprey – Huxleys ikonisches Phantasiewesen

Caroline Martin fiel allerdings beim Lesen dieser Geschichte auf, dass die drei Tiere, die den Körper des Mobsprey ausmachten, auch aus drei ganz unterschiedlichen Regionen stammen, nämlich aus Kanada, den USA und Schottland.

Dadurch kam ihr die Idee, einen Eigenen Mobsprey zu erschaffen, allerdings nicht durch Taxidermie oder Biologie, sondern einen flüssigen Mobsprey, indem sie einen Blend aus American-, Canadian- und Scotch Whiskeys erschuf, einen Rare Genus; ein seltenes Geschlecht bzw. seltene Art.

Welcher Name wäre also für diese Kreation jemals besser geeignet als Huxley?

Huxley Rare Genus – Nase

In der Nase kommt der Huxley mit vielen Zitrusnoten an, die von Butterscotch und Honig umspielt werden. Die schottischen Anteile dominieren klar und eine distinktive Rauchnote schwingt mit.

Die amerikanischen und kanadischen Einflüsse spielen eine eher untergeordnete Rolle, sind aber durch eine Vanillenote immer noch wahrnehmbar.

Huxley Rare Genus – Geschmack

Auf der Zunge und am Gaumen offenbart sich Huxley als wahrer Mobsprey.

Die Charakteristika aller drei Regionen kommen gleichsam zur Geltung; es beginnt einer Vanilligen Honignote, die nach wenigen Sekunden von einer zitronigen Süße abgelöst wird.

Weiter hinten am Gaumen wird dann eine angenehme Rauchnote präsent – weder phenolig, noch künstlich, die langsam den ganzen Mundraum ausfüllt.

Fazit

Huxley Rare Genus ist nichts für Puristen, aber das will er gar nicht sein. Thomas Henry Huxley hätte wohl Linderung im Genuss dieses Tropfens gefunden.

Preisca. 30€

Alkoholgehalt: 42%Vol

Kaufen bei: Amazon – Whiskey Union

Trinkempfehlung: Neat, auf Eis, Sour, Old Fashioned

Links:

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Photocredit: Michael Thurm


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